Eine 3D-Karte für Leute, die draußen schlafen. Spots verwalten, Routen planen (zu Fuß, Rad, Auto, Bus und Bahn), Berge im Panorama erkennen, sehen wo Feuer und Wildcampen erlaubt sind — und das Ganze offline mitnehmen, wenn kein Netz mehr da ist.
Läuft als eigenständige Anwendung auf dem PC. Kein Konto, kein Server, keine Cloud: alle Daten bleiben auf der eigenen Platte.
- 3D-Globus auf CesiumJS mit eigenem Gelände, Satellitenbild und Beschriftung in mehreren Sprachen
- Spots in Ordnern, mit Bildern, Farben, Symbolen, Papierkorb; KML- und GPX-Import
- Routen über echte Wander- und Bergpfade (BRouter), mit Höhenprofil, Gehzeit nach DIN 33466, Warnungen bei Ankunft nach Sonnenuntergang. Ein eigener BRouter läuft mit der App mit, Routen werden also meist ganz ohne Internet berechnet — nur das Profil „Wandern" weicht bei Bedarf noch auf brouter.de aus
- Reiseplaner für Anfahrt: Auto, Fahrrad, zu Fuß und Bus und Bahn (Transitous), mit Zwischenstopps
- Himmel & Zeit: Bergpanorama aus echten Höhendaten, Sonne, Mond, Milchstraße, goldene und blaue Stunde gegen den echten Grat
- Feuer- und Camping-Regeln für rund 180 Länder als Karten-Overlay, in 30 Sprachen (siehe „Ehrlichkeit" unten)
- Drohnen-Zonen (openAIP und nationale Quellen), Sendemasten, Regenradar, Schneehöhen, Lichtverschmutzung, Wanderwege
- Weitere Karten-Overlays: Berggipfel in der Nähe und „Entdecken" (Wracks, Burgen und Ruinen, Bergwerke, Fundstellen)
- Foto-Ortung: wo wurde ein Bergfoto aufgenommen? (Silhouetten-Abgleich)
- Offline-Pakete pro Trip: Kacheln, Gelände, Wetter, Packliste herunterladen und im Funkloch weiterbenutzen
- Rucksack und Packlisten mit Gewichten, Trips, Einkaufslisten
- Sicherung: eigener Knopf in den Einstellungen packt Spots, Trips, Routen und Inventar in eine Zip zum Mitnehmen oder Wiederherstellen
- Erststart-Einführung: kurzer, ruhiger Überblick beim allerersten Öffnen (sechs Punkte, keine Klick-durch-Tour), später jederzeit über die Einstellungen erneut aufrufbar
Vorerst stillgelegt (Code liegt noch da, aber ohne Bedienelement): der Zeltplatz-Finder, der Ebenheit, Wegabstand, Aussicht, Wassernähe und Legalität bewerten sollte. Auf Max' Wunsch pausiert.
Gebraucht werden Python 3.12 und Windows mit WebView2 (auf Windows 11 schon vorhanden).
git clone <dieses-repo>
cd geoscout2.0
python -m venv .venv
.venv\Scripts\pip install -e .Starten:
.venv\Scripts\pythonw run.pyDas Fenster geht auf, die Karte lädt. Beim ersten Mal dauert es etwas länger, weil Gelände nachgeladen wird.
Zwei Funktionen brauchen einen kostenlosen Zugangsschlüssel. Ohne sie läuft alles andere ganz normal — die beiden Knöpfe erklären dann selbst, was fehlt.
| Wofür | Wo bekommen |
|---|---|
| Drohnen-Zonen | openaip.net → Konto → „API Key" |
| 360-Grad-Rundblicke | mapillary.com → „Client access token" |
Es gibt drei Wege, in dieser Reihenfolge:
-
Eine Textdatei
schluessel.txtneben dem Programm — der einfachste Weg, und der einzige, der auch in der fertig gepackten Anwendung funktioniert (dort steckt der Python-Teil in der.exe, eine danebengelegtegeheim.pywird nicht mehr gelesen). Eine Zeile je Schlüssel, Zeilen mit#sind Notizen:OPENAIP_API_KEY=... MAPILLARY_TOKEN=MLY|... -
peakfinder/geheim_beispiel.pynachpeakfinder/geheim.pykopieren und die Werte eintragen (nur im Quelltext-Betrieb). Die Datei steht in.gitignoreund landet nie in git. -
Die Umgebungsvariablen
GEOSCOUT_OPENAIP_API_KEYundGEOSCOUT_MAPILLARY_TOKEN.
Ob ein Schlüssel angekommen ist, sagt die Seite /selbsttest — sie zeigt
nur „da" oder „fehlt", nie den Wert.
Bitte keine fremden Schlüssel benutzen. Sie sind persönlich, und Missbrauch trifft den Inhaber, nicht den Benutzer.
.venv\Scripts\python bau.pybau.py statt PyInstaller von Hand: der Bauvorgang besteht aus mehr als
dem Packen. Er legt die Weboberfläche daneben (rund 150 MB, die im Bündel
den Speicher sprengen würden), gibt das grobe Gelände und die
Nachschlage-Datenbanken mit, entfernt 306 MB totes Gewicht — und sieht am
Ende im fertigen Ordner nach, ob versehentlich persönliche Daten oder
Schlüssel darin gelandet sind. Findet er etwas, endet er mit Fehler.
Nur die eigenen Schlüssel für eine Kopie an eine vertraute Person
mitgeben: python bau.py --mit-schluesseln.
Ergebnis: dist/Geoscout/. Diesen ganzen Ordner weitergeben, nicht nur
die .exe. Die App schreibt ihre Daten daneben — Ordner kopieren heißt
also, alles mitzunehmen.
Windows zeigt bei nicht signierten Anwendungen beim ersten Start eine Warnung („Weitere Informationen" → „Trotzdem ausführen"). Das lässt sich nur mit einem gekauften Signatur-Zertifikat vermeiden.
.venv\Scripts\python -m pytest -qÜber 1000 Tests, alle ohne Netz. Dazu liegen unter work/routen_test/
Prüfläufe, die die Oberfläche in einem echten Browser mit echter Maus
bedienen.
- Die Feuer- und Camping-Regeln sind keine Rechtsauskunft. Sie sind eine grobe Orientierung, Stand Juli 2026. Örtliche Regeln und die Waldbrandstufe gehen immer vor.
- Die Übersetzungen sind maschinell. Beim Gegenlesen von 73 der 414 Sätze fanden sich sechs Stellen, an denen sich der Sinn ins Gegenteil verkehrt hatte. Deshalb steht in der App unter jedem übersetzten Text ein Hinweis und der deutsche Urtext. Sätze, die die Qualitätsprüfung nicht bestanden haben, bleiben überall deutsch.
- Die Foto-Ortung rät nicht ins Blaue. Wenn sie sich nicht sicher ist, sagt sie das, statt eine falsche Koordinate zu behaupten.
- Ein leeres Kartenbild ist keine Aussage über die Gegend. Fällt eine Datenquelle aus oder fehlt ein Zugangsschlüssel, sagt die App das — statt „hier gibt es nichts" anzuzeigen, was genauso aussieht. Am wichtigsten bei den Drohnen-Zonen: ohne openAIP-Schlüssel bleibt die Ebene leer, und das heißt nicht, dass dort keine Sperrzone ist. Verlass dich für einen Drohnenflug nie allein auf diese Karte.
- Die App sagt dir selbst, was sie kann. Die Seite
/selbsttest(„Was kann diese Kopie?", verlinkt in der Hilfe) geht jede Funktion durch: läuft, läuft eingeschränkt, oder ist aus — und was zu tun wäre. Sie geht dafür nicht ins Internet und zeigt keine Schlüssel an.
GNU Affero General Public License v3 (LICENSE, voller Text in
COPYING). Kurz:
- Erlaubt: benutzen, verändern, weitergeben, in eigene Projekte einbauen — privat wie geschäftlich. Echtes Open Source.
- Bedingung 1: Urhebervermerke bleiben erhalten — Max Blumenschein ist als Urheber zu nennen.
- Bedingung 2: Wer eine veränderte Fassung weitergibt, liefert den vollständigen Quelltext unter derselben Lizenz mit.
- Bedingung 3: Das gilt auch, wenn die Fassung nur als Webdienst betrieben wird. Ein geschlossenes Bezahlangebot auf Geoscout-Basis ist damit ausgeschlossen.
Verkaufen ist nicht verboten — aber jeder Käufer bekäme den Quelltext mit allen Rechten mit. „Einfach kopieren und vermarkten" trägt sich damit nicht. Das Urheberrecht bleibt bei Max Blumenschein; nur er kann zusätzlich andere Lizenzen vergeben.
Die Daten gehören nicht dazu. Karten, Höhen, Wetter, Fahrpläne und Fotos gehören anderen, und mehrere Quellen verbieten öffentlichen Server-Betrieb oder kommerzielle Nutzung ausdrücklich — unabhängig von dieser Lizenz. Wer Geoscout für andere betreiben will, muss vorher LIZENZEN.md lesen.
Für die private Nutzung durch einzelne Menschen ist alles gedeckt.